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SLX888N Multifunktionsdecoder
 
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Das Selectrix®-Digitalsystem

Entwickelt wurde das Selectrix®-System im Jahre 1982 von Döhler & Haass. Die Exklusivrechte erwarb derzeit die Firma TRIX® in Nürnberg. Die Firma TRIX® gab aber die Exklusivrechte 1998 wieder auf. Parallel dazu entwickelten sich in den Jahren die Firmen Müt-Digirail® und rautenhaus digital® zu Komplett-Systemanbietern.

In den ersten Anfängen arbeitete das Selectrix®-System, gemeint ist das sogenannte Selectrix®-99-System, mit 112 Systemadressen (0 bis 111 Adressen). Die erste Generation der Eingabegeräte besaß nur eine zweistellige Displayanzeige. Dadurch war der Adressbereich zum Fahren auf 100 Adressen eingeschränkt. Die Adressen 100-111 waren nur für Besetztmelder und Funktionsdecoder zu nutzen.

Seit der Einführung des Selectrix®-2000-System stehen nun 104 Adressen (0 bis 103 Adressen) für alles zur Verfügung. Die Programmierung von Lokomotivdecodern geschieht über die Adressen 104 bis 111 und ist über den SX-Bus definiert. Mit der Einführung der erweiterten Decoderkennwerte und deren Programmierung über die Adresse „0“ steht diese nicht mehr zur Verfügung. Für den allgemeinen Digitalbetrieb verbleiben somit 103 Systemadressen (1 bis 103 Adressen). Der derzeitige Standard wird von allen Systemanbietern unterstützt.

Wird nicht über den SX-Bus programmiert, sondern über einen separaten Ausgang eines Fahrpultes, wie es zum Beispiel bei dem SLX844 von rautenhaus digital® möglich ist, so können alle 112 Systemadressen frei verwendet werden. Alternativ zu den o.g. 103-Systemadressen-Betrieb wird dieser Modus zur Zeit nur von der rautenhaus digital® Multifunktions-Zentraleinheit SLX850 AD unterstützt.


 Funktion von Selectrix®

Nach einem festgelegten Ablauf und Takt werden im Selectrix®-System grundsätzlich immer alle Systemadressen, -ob genutzt oder ungenutzt ist hierbei ohne Bedeutung-, angesprochen und der Zustand aller 8 Bit pro Adresse übermittelt. Durch die Tatsache, dass immer alle Adressen und Informationen gesendet werden, ändert sich niemals die Länge eines gesamten Protokolls („Daten-Paket“), sondern es ändern sich nur die darin enthaltenen Informationen. Die Schnelligkeit des SX-Bus beträgt, unabhängig davon, wie stark das System ausgenutzt wird, immer 76,8 ms pro Durchlauf, d.h. 13 mal pro Sekunde werden alle Informationen der gesamten Systemadressen übertragen!


 Das Bussystem, der SX-Bus

Im Gegensatz zum DCC-System (hier ist nur das Gleissignal genormt und es gibt noch keinen genormten Bus) zeichnet sich das Selectrix®-System durch ein genormtes Bussystem aus. Von der Selectrix®-Zentrale generiert steht allen Geräten und Modulen der sogenannte SX-Bus zu Verfügung. Jedem Gerät am SX-Bus ist es erlaubt, das Signal zu überschreiben und damit über die Selectrix®-Zentrale das Signal dauerhaft zu verändern, wodurch jedes Gerät auch als Steuergerät eingesetzt werden kann. Alle Informationen stehen natürlich auch am Gleis zur Verfügung, mit der Maßgabe, dass hier nicht das Signal überschrieben werden kann. Der SX-Bus beinhaltet den nötigen Takt zum Gleichlauf aller Komponenten, genauso ist dies für das Gleissignal zutreffend.


 Das Gleissignal

Der Aufbau des Gleissignals ist so gestaltet, dass es einen polaritätsunabhängigen und größtmöglichen Störabstand bietet. Da das „Daten-Paket“ pro Adresse immer gleich lang ist, kann auf Prüfinformationen seitens der Selectrix®-Zentrale zur Kontrolle, ob alle Informationen korrekt an den Decoder übertragen wurden, verzichtet werden. Durch eine kontinuierliche Wiederholung der Adressinformationen (alle 76,8 ms) ist auch bei schlechter Signalübertragung, auch bei verschmutzten Gleisen, eine hohe Störsicherheit gewährleistet.


 Selectrix®-Lokdecoder

Lokdecoder im Selectrix®-Format benötigen im Gegensatz zu DCC-Decodern nur wenige Parameter um nach den Erfordernissen eingestellt zu werden. Die auf dem Markt angebotenen Lokdecoder (vornehmlich Döhler & Haass) besitzen eine hardwaregestützte Motorregelung inklusive Lastregelung, die sich trotz der wenigen zur Verfügung stehenden Parameter dennoch auch an sehr schlechte Lokomotiv-Antriebe anpassen lassen. Zudem gestaltet sich die Parametereinstellung für den Anwender übersichtlicher. Die Lokdecoder werden ständig weiter entwickelt, so stehen derzeit auch Lokdecoder mit der neuen Adressdynamik zur Verfügung.

Die Programmierungsprozeduren für Lokdecoder (auch SUSI-Decoder zur Nutzung von SUSI-Loksound-Modulen) mit softwaregestützter Motorregelung, d.h. hier werden mehr Programmierparameter benötigt, sind in der rautenhaus digital® Multifunktions-Zentraleinheit, sowie im Multifunktions-Fahrpult SLX844 und im Multifunktions-Handregler SLX845 bereits integriert.

Die neue Generation der Seletrix®-Lokdecoder kennt die erweiterten Parameter, die das Vertauschen von Anschlüssen wie Licht (vorne bzw. hinten) u.s.w. sowie die zusätzlichen Einstellungen zur Motorregelung unterstützen.


 Automatischer Lokhalt

Einen automatischen richtungsbezogenen Halt im Selectrix®-System erreicht man durch die Verwendung einer speziellen Bremsdiode SLX855. Züge werden damit ohne großen schalttechnischen Aufwand (siehe Verdrahtungsplan) vorbildgerecht vor Signalen angehalten. Das Automatisieren von Anlagen oder Anlagenabschnitten wird durch diese schienenbezogene Anhaltemöglichkeit sehr vereinfacht und ist zudem sehr preiswert.


 Doppel- und Mehrfachtraktionen


Im Selectrix®-System ist eine Multitraktion durch eine Parallelführung von Adressen möglich. Die Fahrregler von Müt-Digirail® und rautenhaus digital® bieten ein komfortables softwaremäßiges Bilden von Mehrfachtraktionen an.


 Lange Adressen

Es stehen im Selectrix®-System maximal 112 Systemadressen zur Verfügung, deshalb gibt es hier keine langen Adressen, so wie es im DCC-Bereich üblich ist. Die neuen Fahrpulte der Hersteller Müt-Digirail® und rautenhaus digital® besitzen einen internen Lokspeicher, der das Abspeichern der einzelnen Adressen unter einem Namen oder einer beliebigen mehrstelligen Lokadresse erlaubt.


 Adressdynamik

Die aktuelle Neuentwicklung der Adressdynamik von rautenhaus digital® erlaubt ein Ansprechen von bis zu 10.000 Lokomotiven mit maximal 10 Sonderfunktionen über mehrstellige Loknummern. Diese Adressdynamik ist im Standard-Selectrix-System abwärtskompatibel und dies, ohne den schnellen und lastunabhänigen SX-Bus zu beeinflussen.




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